Klavier Carl Mand, Modell 132, Nußbaum satiniert, Artcaseinstrument

Klavier Carl Mand, Modell 132, Nußbaum satiniert, Artcaseinstrument

18.500,00 € Standardpreis
16.000,00 €Sonderpreis

Das Klavier befindet sich noch in Bearbeitung!! Klavier Carl Mand, Modell 132, Nußbaum satiniert, Artcaseinstrument mit aufwändigen Schnitzereien. Das Klavier wird technisch restauriert. Die Oberfläche ist bereits neu lackiert. Maße: 132 cm hoch, 154 cm breit, 66 cm tief. Baujahr 1868.

  • Details

    Das Klavier befindet sich noch in Bearbeitung!! Klavier Carl Mand, Modell 132, Nußbaum satiniert, Artcaseinstrument mit aufwändigen Schnitzereien. Das Klavier wird technisch restauriert. Die Oberfläche ist bereits neu lackiert. Maße: 132 cm hoch, 154 cm breit, 66 cm tief. Baujahr 1868.

  • Info

    Firmengeschichte

    Die biografischen Daten über Carl Mand sen. sind spärlich. Sein Vater Nikolaus Mand war Schreiner und Winzer in Horchheim bei Koblenz. In der Nähe seines Hofes befand sich der Sommersitz des Berliner Bankiers Mendelssohn, der gelegentlich von Felix Mendelssohn Bartholdy besucht wurde. Die Familie Mendelssohn ermutigte zunächst Carl Mands Bruder Nikolaus, seine Kenntnisse in der Musik und im Klavierbau in Wien zu vertiefen. Als dieser jedoch verstarb, sprang Carl ein und trat die Reise nach Wien an, wo er seit 1827 zum Klavierbauer ausgebildet wurde. Nach seiner Rückkehr gründete er 1835 in Koblenz eine eigene Klavierbaufirma, die in den kommenden Jahrzehnten sehr erfolgreich war und ihre Instrumente in die ganze Welt exportierte. Nachdem Carl Mand sen. 1881 in den Ruhestand getreten war, übernahm sein Sohn Carl Mand jun. die alleinige Geschäftsführung. Er wurde zum Hoflieferanten der deutschen Kaiserin ernannt. 1903 rühmte er sein Geschäft mit gesundem Selbstbewusstsein als „die einzige Fabrik der Welt, welche in 23 Jahren 24 nur erste Preise, darunter 11 auf Weltausstellungen, errungen hat“. Carl Mand jun. verstarb am 26. Dezember 1906 ohne Nachkommen. Daraufhin wurde das Unternehmen 1907 in eine Aktiengesellschaft Rheinische Pianofortefabriken A.-G. vormals C. Mand umgewandelt. Im gleichen Jahr erwarb die Gesellschaft die ebenfalls in Koblenz seit 1832 ansässige Konkurrenzfirma Heinrich Knauß & Söhne. 1911 wurde eine dritte Fabrik in Andernach errichtet. In dieser Zeit wurden unter der Direktion von Paul Kappler rund 450 Mitarbeiter beschäftigt und jährlich über 3000 Instrumente produziert. Der Erste Weltkrieg und die Inflation hatten einen starken Produktionsrückgang und wirtschaftlichen Niedergang zur Folge, von dem sich das Unternehmen nach 1923 nur noch für wenige Jahre erholen konnte. So entstand 1925 ein weiteres Zweigwerk in Weilburg und die Produktion erreichte wieder das Vorkriegsniveau. Doch führte die 1929 ausbrechende Weltwirtschaftskrise zur Einstellung des Geschäftsbetriebs und am 13. Oktober 1930 zur endgültigen Auflösung des Unternehmens.

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