Klavier Schiedmayer, Modell 112, Nußbaum dunkel satiniert

Klavier Schiedmayer, Modell 112, Nußbaum dunkel satiniert

3.500,00 € Standardpreis
2.900,00 €Sonderpreis

Klavier Schiedmayer Nr. 67440 Bj.1969,   Modell 112,  Neulackierung Nußbaum  dunkel satiniert.

Das Klavier verfügt über eine neue Besaitung und wurde technisch komplett gewartet.

 

Maße: 112 cm hoch, 142 cm breit, 52 cm tief

  • Details

    Klavier Schiedmayer Nr. 67440 Bj.1969,   Modell 112,  Neulackierung Nußbaum  dunkel satiniert.

    Das Klavier verfügt über eine neue Besaitung und wurde technisch komplett gewartet.

    Maße: 112 cm hoch, 142 cm breit, 52 cm tief

  • Info

    Schiedmayer & Söhne

    Dessen Sohn Johann Lorenz Schiedmayer (1786–1860) gründete 1809 zusammen mit Carl Dieudonné in Stuttgart die Firma Dieudonné & Schiedmayer. Das Unternehmen wurde bald über die Grenzen der Region bekannt. Als der Komponist Friedrich Silcher nach Stuttgart zog, wohnte er zwei Jahre lang bei Schiedmayer. Nach dem Tod Dieudonnés firmierte die Werkstatt unter Pianofortefabrik von Schiedmayer, ab 1845 nach dem Eintritt von Johann Lorenz Schiedmayers älteren Söhnen Adolf und Hermann Schiedmayer unter Schiedmayer & Söhne, Pianofortefabrik.

    Die Klavierfabrik war von 1821 bis 1969 in der damaligen Neckarstraße 14–16, auf dem heutigen Gelände der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und dem Haus der Geschichte (heute Konrad-Adenauer-Straße) in Stuttgart beheimatet. Im Jahr 1909 fand in der Königlichen Zentrale für Gewerbe und Handel in Stuttgart, heute Haus der Wirtschaft, eine große Ausstellung zum einhundertjährigen Firmenjubiläum statt. Zu den Besuchern zählten unter anderem König Wilhelm II. von Württemberg und seine Gemahlin Charlotte.

    Am 10. September 1883 wurde Schiedmayer zum Königlich Württembergischen Hoflieferanten ernannt.

    J & P Schiedmayer

    Johann Lorenz Schiedmayer schickte seine beiden jüngeren Söhne Julius und Paul Schiedmayer nach Paris, wo sie den Harmoniumbau erlernten und auch Victor Mustel, den späteren Erfinder der Celesta, kennenlernten. Nach ihrer Rückkehr nach Stuttgart gründeten sie 1853 die Firma J & P Schiedmayer, die bald auch Klaviere und Celesten baute. Auch ausgefallene Kombinationsinstrumente wie die Schiedmayer-Scheola (eine Mischung von Orgel, Harmonium und Celesta) und selbstspielende mechanische Instrumente gehörten zum Programm.

    Das Betriebsgebäude befand sich in direkter Nachbarschaft von Schiedmayer & Soehne in der Neckarstraße 12 (heute Konrad-Adenauer-Straße). Das Unternehmen firmierte später unter Schiedmayer, Pianofortefabrik.

    Ein Geschäftsbrief der Firma „Schiedmayer, Pianofortefabrik“ an Carl Eitz, 1905.

    Der Inhaber von Schiedmayer & Soehne, Georg Schiedmayer, übernahm im Jahr 1969 die Schiedmayer Pianofortefabrik, vormals J & P Schiedmayer von den damaligen Besitzern Max und Hans Schiedmayer. Die Klavierproduktion wurde 1980 eingestellt und man spezialisierte sich auf die Produktion von Celesten und Tastenglockenspielen. Mit dem Tod von Georg Schiedmayer erbte 1992 dessen Witwe Elianne Schiedmayer die Schiedmayer & Soehne GmbH & Co. KG, sowie die Schiedmayer Pianofortefabrik, vormals J & P Schiedmayer. Im Jahre 2008 wurde die Schiedmayer Pianofortefabrik, vormals J & P Schiedmayer durch Elianne Schiedmayer beim Handelsregister Stuttgart gelöscht.

    Schiedmayer Celesta GmbH

    Elianne Schiedmayer gründete 1995 die Schiedmayer Celesta GmbH (vormals Schiedmayer Celestabau GmbH). Diese ist seit 2000 in Wendlingen am Neckar nahe Stuttgart ansässig. Schiedmayer-Celesten und -Tastaturglockenspiele werden unter anderem in Opern- und Konzerthäusern weltweit eingesetzt. Auf einer Celesta von Schiedmayer wurde in den Abbey-Road-Studios die Harry-Potter-Melodie eingespielt.