Flügel Grotrian-Steinweg, Modell 160, Kirschbaum satiniert

Flügel Grotrian-Steinweg, Modell 160, Kirschbaum satiniert

7.000,00 € Standardpreis
5.000,00 €Sonderpreis

Flügel Grotrian-Steinweg, Modell 160, Kirschbaum satiniert, Gebrauchtinstrument. Dieser Flügel wird im Kundenauftrag verkauft. Baujahr 1965

 

Maße: 160 cm lang, 146 cm breit, 100 cm hoch.

  • Details

    Flügel Grotrian-Steinweg, Modell 160, Kirschbaum satiniert, Gebrauchtinstrument. Dieser Flügel wird im Kundenauftrag verkauft. Baujahr 1965

     

    Maße: 160 cm lang, 146 cm breit, 100 cm hoch.

  • Info

    Firmengeschichte seit 180 Jahren

    PIONIERGEIST

    Die Pianofortefabrik Grotrian-Steinweg ist seit nunmehr sechs Generationen in Familienbesitz. In all den Jahren hat sich vor allem eines nie geändert: die Liebe zur Musik. Sie war und ist Antrieb – manchmal auch für ungewöhnliche Schritte. 1830 verließ Friedrich Grotrian Deutschland und ging als Musikalienhändler nach Moskau. Die Stadt florierte und zog viele Künstler wie Clara Schumann, Franz Liszt und A. Rubinstein an. Friedrich Grotrian kannte viele Künstler sehr gut und hatte ein Gespür dafür, worauf es ihnen beim Klang eines Instrumentes ankam. Und so begann er, Klaviere zu bauen. Klaviere, die von den Künstlern geliebt wurden.

    GROTRIAN-STEINWEG Stammhaus, um 1860.

    PARTNERSCHAFTLICHKEIT

    Als Friedrich Grotrian in die Heimat zurückkehrte, lernte er  Theodor Steinweg kennen und wurde zum Partner der von dessen Vater schon 1835 gegründeten Pianomanufaktur. Bevor Theodor Steinweg 1865 seinem Vater nach Amerika folgte, verkaufte er seine Geschäftsanteile an die Familie Grotrian. Einige Jahre später wurde das Unternehmen von Wilhelm Grotrian übernommen, der mit dem Ratschlag an seine Söhne „Jungs, baut gute Klaviere, dann kommt alles andere von selbst“ den wichtigsten Leitspruch für Grotrian-Steinweg formulierte.

    Friedrich Grotrian

    INSPIRATIONEN

    Schon Ende des 19. Jahrhunderts schickte Wilhelm Grotrian seine Söhne Willi und Kurt Grotrian-Steinweg auf internationale Reisen, damit sie Erfahrungen im Klavierbau sammeln konnten. Sie verstanden es, ihr so erworbenes Wissen mit den handwerklichen Fähig-keiten aus Deutschland zu verbinden. Dabei entstanden – neben vielen bis heute im Klavierbau wegweisenden Erfindungen – die für Grotrian-Steinweg nach wie vor typische Sternraste und das heute so verbreitete Kleinklavier.

    Wilhelm Grotrian

    Willi & Kurt Grotrian-Steinweg

    KONTINUITÄT

    Doch auch die danach folgenden Generationen sorgten immer wieder für revolutionäre Neuerungen im Klavierbau. Zwar wurde auch das Unternehmen Grotrian-Steinweg vom Zweiten Weltkrieg erschüttert, doch konnte die Produktion nach Kriegsende dank des Wagemuts und der Tatkraft von Helmut und Erwin Grotrian-Steinweg, den Söhnen von Kurt Grotrian-Steinweg, schnell wieder aufgenommen werden.

    Helmut & Erwin Grotrian-Steinweg

    DER ZUKUNFT ZUGEWANDT

    In der fünften Generation, unter der Leitung von Knut Grotrian-Steinweg, entstand die Produktionsstätte, in der auch heute die Grotrian-Steinweg-Klaviere und -Flügel gebaut werden – in der Grotrian-Steinweg-Straße in Braunschweig. Das Fundament unserer Tradition hingegen ist noch immer unverändert: der besondere Klang und die Liebe zur Musik.

    Knut Grotrian-Steinweg

    In den Jahren 2000 bis 2016 stand der Klavierbauer und Kaufmann Burkhard Stein dem Familienunternehmen Grotrian-Steinweg als Geschäftsführer vor. Schon sein Großvater und Vater waren Klavierbaumeister, so dass ihm der Klavierbau mit in die Wiege gelegt wurde. Erstmalig 1984 hat er, damals zur Ausbildung zum Klavierbauer, seine Tätigkeit für Grotrian-Steinweg aufgenommen. Er hat in den Jahren, in denen er die Verantwortung für das Traditionsunternehmen trug, den Vertrieb der Grotrian-Steinweg Instrumente in Asien und den USA erfolgreich ausgebaut und unter anderem den 1954 gegründeten Grotrian-Steinweg Klavierspielwettbewerb internationalisiert.

    Burkhard Stein

    Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01. April 2015 hat das 1835 gegründete Unternehmen Grotrian-Steinweg einen neuen Gesellschafter, die Parsons Music Group, einen Familienbetrieb mit Sitz in Hongkong, der 1986 gegründet wurde. Die Parsons Music Group ist einer der weltweit größten Hersteller und Distributor mit eigenen Fertigungsstätten in China für Klaviere und Flügel und weitere Musikinstrumente sowie einem eigenen Sägewerk und einer Eisengießerei. Zu den bekannten Klaviermarken zählen unter anderem die Spitzeninstrumente der Marke Yantze River, Finalist beim Tschaikowsky Wettbewerb 2019. Mit diesem wirtschaftlich starken Gesellschafter wurde das Unternehmen Grotrian-Steinweg für die Zukunft auf ein sicheres Fundament gestellt, um die Herausforderung der globalen Märkte erfolgreich zu meistern und die nahezu 185 jährige Tradition weiter zu leben. Am Standort in Braunschweig werden mit den hoch qualifizierten und erfahrenen Mitarbeitern weiterhin Grotrian-Steinweg Flügel und Klaviere in Handarbeit in höchster Qualität hergestellt. Mit Wirkung zum 01. Januar 2019 hat Herr Stefan Gritzka die alleinige Geschäftsführung der Unternehmung übernommen.